VTTI 100-Car Study – Gefahren visueller und manueller Ablenkungen
Haupterkenntnisse der NHTSA-geförderten „100-Car Study“, die vom Virginia Tech Transportation Institute im Jahr 2006 durchgeführt wurde:
- Die Blickabwendung vom Verkehrsgeschehen ist die Hauptursache für Unfälle und Beinaheunfälle.
- Bei fast 80 Prozent aller Unfälle und 65 Prozent aller Beinaheunfälle wandte der Fahrer direkt vor dem Geschehen seinen Blick von der Fahrbahn vor ihm ab.
- Bei 93 Prozent aller Auffahrunfälle (14 von 15) war Unaufmerksamkeit gegenüber der Fahrbahn vor dem Fahrer beteiligt.
- VTTI nennt die berührungsfreie Sprachsteuerung als Möglichkeit, das Gesamtrisiko zu reduzieren.
- Wirklich berührungsfreies Telefonieren, wie es sprachgesteuerte Systeme ermöglichen, ist bei guter Konzipierung weniger riskant, weil der Fahrer seinen Blick nicht häufig oder über längere Zeit von der Straße abwenden muss.
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Sprachtechnologie ist als Lösung gefragt
Eine US-Studie von Penn, Schoen & Berland Associates, die von der Ford Motor Company im letzten Jahr durchgeführt wurde, ergab Folgendes:
- 86 Prozent der US-Führerscheinbesitzer beschrieben das Verfassen von Textnachrichten während der Fahrt als „sehr gefährlich“; 93 Prozent sprachen sich für ein nationales Verbot aus.
- Trotz der starken Befürwortung eines nationalen Verbots glauben nur 42 Prozent, dass Fahrer ein Verbot eingehalten würden.
- Über 75 Prozent sind der Ansicht, dass mögliche Verbote bei einer höheren Verfügbarkeit von Sprachsteuerungstechnologien für die berührungsfreie Nutzung besser befolgt würden.
- Laut Umfrage halten 67 Prozent der Fahrer Sprachtechnologie als sichere Alternative zum Verfassen von Textmitteilungen, 76 Prozent würde eine derartige Funktion in einem Fahrzeug zusagen.
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