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Statistiken und Fakten auf einen Blick


 

Sprachtechnologie als Lösung gefragt

Eine im Jahr 2008 von der TU Braunschweig für Nuance durchgeführte Studie über die Ablenkungsursachen von Fahrzeugführern durch Informations- und Kommunikationssysteme führte zu folgendem Ergebnis:

  • Die Spracheingabe sorgt gegenüber dem händischen Wählvorgang in Verbindung mit einer Freisprechanlage für eine um 19 Prozent geringere Abweichung von der Idealspur. 
  • Der Fahrer ist im Durchschnitt bei manueller Musikauswahl um 50 Prozent stärker abgelenkt und benötigt für Spurwechsel mehr als doppelt so lange, als wenn er mithilfe von Sprachunterstützung den Künstler und Titel wählt. 
  • Die Zieleingabe per Sprache führt zu 1.000 Prozent oder zehnmal weniger Spurkorrekturen beim Halten einer Spur bzw. eine um 30 Prozent geringere Ablenkung beim Spurwechsel.
  • Im Durchschnitt hilft die Spracheingabe den Fahrern dabei, den Blick zwei- bis dreimal besser auf dem Straßenverkehr zu halten.

Weitere Informationen zur  Studie über die Ablenkungsursachen von Fahrzeugführern

Moderne Fahrer setzen auf Sprachtechnologie

Eine Umfrage unter Benutzern von Sprachsteuerungsfunktionen im Kfz-Bereich, die 2009 von Maix Research and Consulting im Auftrag von Nuance durchgeführt wurde, brachte folgende Ergebnisse:

  • 8 von 9 Umfrageteilnehmern, die In-Car-Systeme und Navigationsgeräte mit Sprachsteuerung besitzen, nutzen die Spracherkennung regelmäßig.
  • Die hohe Benutzerzufriedenheit von 73 Prozent führt zur Empfehlung der Technologie an Angehörige, Freunde und Bekannte sowie einen geplanten Wiedererwerb von Automobilen mit Sprachsteuerungsfunktionen in der Zukunft.
  • Telefonanrufe und die Eingabe von Navigationszielen sind die am häufigsten genutzten Funktionen von Teilnehmern, die regelmäßig Spracherkennung verwenden.
    • 83 Prozent der Befragten nutzen die Sprachfunktionen immer oder häufig zum Tätigen von Anrufen und 80 Prozent zur Entgegennahme von Anrufen.
    •  76 % geben regelmäßig Adressen über Sprache ein.

Weitere Informationen zur  Umfrage unter Benutzern von Sprachsteuerung im Kfz-Bereich




VTTI 100-Car Study – Gefahren visueller und manueller Ablenkungen

Haupterkenntnisse der NHTSA-geförderten „100-Car Study“, die vom Virginia Tech Transportation Institute im Jahr 2006 durchgeführt wurde:

  • Die Blickabwendung vom Verkehrsgeschehen ist die Hauptursache für Unfälle und Beinaheunfälle. 
      • Bei fast 80 Prozent aller Unfälle und 65 Prozent aller Beinaheunfälle wandte der Fahrer direkt vor dem Geschehen seinen Blick von der Fahrbahn vor ihm ab.
      • Bei 93 Prozent aller Auffahrunfälle (14 von 15) war Unaufmerksamkeit gegenüber der Fahrbahn vor dem Fahrer beteiligt.
  • VTTI nennt die berührungsfreie Sprachsteuerung als Möglichkeit, das Gesamtrisiko zu reduzieren.
    •  Wirklich berührungsfreies Telefonieren, wie es sprachgesteuerte Systeme ermöglichen, ist bei guter Konzipierung weniger riskant, weil der Fahrer seinen Blick nicht häufig oder über längere Zeit von der Straße abwenden muss.

Weitere Informationen zur VTTI-Studie

Sprachtechnologie ist als Lösung gefragt

Eine US-Studie von Penn, Schoen & Berland Associates, die von der Ford Motor Company im letzten Jahr durchgeführt wurde, ergab Folgendes:

  • 86 Prozent der US-Führerscheinbesitzer beschrieben das Verfassen von Textnachrichten während der Fahrt als „sehr gefährlich“; 93 Prozent sprachen sich für ein nationales Verbot aus.
  • Trotz der starken Befürwortung eines nationalen Verbots glauben nur 42 Prozent, dass Fahrer ein Verbot eingehalten würden.
  • Über 75 Prozent sind der Ansicht, dass mögliche Verbote bei einer höheren Verfügbarkeit von Sprachsteuerungstechnologien für die berührungsfreie Nutzung besser befolgt würden.
  • Laut Umfrage halten 67 Prozent der Fahrer Sprachtechnologie als sichere Alternative zum Verfassen von Textmitteilungen, 76 Prozent würde eine derartige Funktion in einem Fahrzeug zusagen.

Weitere Informationen über die Studie von Ford




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